{"id":9043,"date":"2021-05-31T13:50:08","date_gmt":"2021-05-31T11:50:08","guid":{"rendered":"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/?page_id=9043"},"modified":"2021-07-15T17:41:48","modified_gmt":"2021-07-15T15:41:48","slug":"dtb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/en\/dtb\/","title":{"rendered":"Das Deutsche Tier\u00e4rzteblatt und die Hom\u00f6opathie"},"content":{"rendered":"<span class=\"span-reading-time rt-reading-time\" style=\"display: block;\"><span class=\"rt-label rt-prefix\">Lesedauer \/ Reading Time:<\/span> <span class=\"rt-time\"> 12<\/span> <span class=\"rt-label rt-postfix\">min<\/span><\/span><figure id=\"attachment_9058\" aria-describedby=\"caption-attachment-9058\" style=\"width: 1889px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9058 size-full\" src=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_002941.png\" alt=\"\" width=\"1889\" height=\"990\" srcset=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_002941.png 1600w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_002941-300x157.png 300w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_002941-1024x537.png 1024w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_002941-768x402.png 768w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_002941-1536x805.png 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9058\" class=\"wp-caption-text\">Wir haben Anspruch auf sinnvolle evidenzbasierte medizinische Betreuung!<\/figcaption><\/figure>\n<hr \/>\n<h2>Wo ist das Problem?<\/h2>\n<p>Wir <a href=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/veterinaermedizin-neue-domaene-der-homoeopathie\/\">berichteten bereits<\/a> \u00fcber eine Ver\u00f6ffentlichung zur Tierhom\u00f6opathie im &#8220;Schweizer Archiv Tiermedizin&#8221;, die schon bei erster kritischer Durchsicht eine Vielzahl von Unzul\u00e4nglichkeiten aufwies. Das INH hatte sich hierzu an die Redaktion des &#8220;Archivs&#8221; gewandt. Dieser Vorgang ist derzeit noch nicht abgeschlossen.<\/p>\n<p>In der Februarausgabe des <em>Deutschen Tier\u00e4rzteblattes<\/em>, der Verbandszeitschrift der Bundestier\u00e4rztekammer, erschien &#8211; im Editorial angek\u00fcndigt und dort eingef\u00fchrt durch einen Beitrag der 1. Vorsitzenden der Gesellschaft f\u00fcr ganzheitliche Tiermedizin e.V. &#8211; ein Artikel von Dr. J\u00fcrgen Deeg mit dem Titel: &#8220;Regulationsmedizin &#8211; Mehr als nur eine Alternative&#8221;. Hinter dem euphemistisch-verschleiernden (und <a href=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/keine-reiz-regulations-therapie\/\">durchaus unzutreffenden<\/a>) Titel \u00a0verbirgt sich nichts anderes als eine Verteidigungsschrift f\u00fcr die Hom\u00f6opathie, die einen starken Bezug zum Artikel im &#8220;Schweizer Archiv Tiermedizin&#8221; aufweist.<\/p>\n<p>Ziel und Inhalt des Artikels war es, der Kritik an der &#8220;Regulationsmedizin&#8221;, n\u00e4mlich eine &#8220;Scheinmedizin mit Placeboeffekt&#8221; zu sein, zu begegnen und wom\u00f6glich sogar den Beweis zu f\u00fchren, dass Studien das Gegenteil belegen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Der Artikel wird seitdem intensiv diskutiert. Es hagelte f\u00f6rmlich Leserbriefe dazu, von denen in den folgenden Ausgaben (seit M\u00e4rz) zahlreiche abgedruckt wurden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9061\" aria-describedby=\"caption-attachment-9061\" style=\"width: 430px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9061\" src=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_112031.png\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"822\" srcset=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_112031.png 813w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_112031-157x300.png 157w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_112031-535x1024.png 535w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_112031-768x1469.png 768w, https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Bild_2021-06-01_112031-803x1536.png 803w\" sizes=\"auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9061\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 1: \u00dcbereinstimmung in Leserbriefen an das DTB<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8220;Proporzwahrend&#8221; wurden sowohl Leserbriefe pro als auch contra &#8220;Regulationsmedizin&#8221; abgedruckt. Bemerkenswerterweise \u00e4hnelten sich viele der eingesandten &#8220;pro&#8221;-Briefe in ihrem Inhalt derart stark, dass das der Redaktion eigentlich h\u00e4tte auffallen m\u00fcssen. (s. Abb. 1)<\/p>\n<p>Insgesamt f\u00fcllen die Leserbriefe dazu bisher mehr Seiten im <em>Deutschen Tier\u00e4rzteblatt<\/em> als der Artikel selbst. Mit Recht kann man von einem kontrovers diskutierten Thema sprechen. Au\u00dferhalb des Tier\u00e4rzteblattes wurde ebenfalls Kritik am Artikel laut (1) (2)<\/p>\n<p>Eine ausf\u00fchrliche Replik zum Artikel schaffte es allerdings nicht in das <em>Deutsche Tier\u00e4rzteblatt<\/em> &#8211; sie sei f\u00fcr eine Ver\u00f6ffentlichung zu lang, hie\u00df es von Seiten der Redaktion. (Einen Leserbrief des INH selbst mochte man auch nicht ver\u00f6ffentlichen, da er &#8211;\u00a0 ohne n\u00e4here Erl\u00e4uterung &#8211; nicht den redaktionellen Richtlinien enspreche und im \u00dcbrigen &#8220;kein Anspruch auf Abdruck bestehe&#8221;.)<\/p>\n<p>Verfasst war die Replik im Auftrag der Gruppe &#8220;Tier\u00e4rzte&#8221; auf Facebook, die aktuell 3.036 Mitglieder z\u00e4hlt. Unterschrieben wurde er von 173 Tier\u00e4rztinnen und Tier\u00e4rzten, die eine krisch-evidenzbasierte Position vertreten. Von diesen sind auch einige Mitglieder oder Freunde des INH, die f\u00fcr unsere Ziele eintreten.<\/p>\n<p>Diese Replik ver\u00f6ffentlichen wir nachstehend in voller L\u00e4nge. denn auch wir sind der Ansicht, dass (nicht nur) die Unterzeichnenden mit Recht erwarten d\u00fcrfen, dass einer so grundlegende Stellungnahme zumindest die \u00d6ffentlichkeit verschafft wird, die der &#8220;Regulationsmedizin&#8221;-Artikel bereits hatte.<\/p>\n<p>Im Deutschen Tier\u00e4rzteblatt wird in K\u00fcrze &#8211; f\u00fcnf Monate nach Erscheinen des Originalbeitrages &#8211; nun wenigstens ein Leserbrief erscheinen, der zumindest einen Link auf die vorliegende Ver\u00f6ffentlichung auf der Webseite des INH enth\u00e4lt. So ist jedem \/ jeder InteressentIn (vor allem denjenigen, die seinerzeit AdressatInnen des Artikels im <em>Deutschen Tier\u00e4rzteblatt<\/em> waren) die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet, sich umfassend \u00fcber die Gegenposition zum &#8220;Regulationsmedizin&#8221;-Artikel zu informieren.<\/p>\n<hr \/>\n[1] <a href=\"https:\/\/www.volksverpetzer.de\/kommentar\/tieraerzte-homoeopathie\/\">https:\/\/www.volksverpetzer.de\/kommentar\/tieraerzte-homoeopathie\/<\/a><\/p>\n[2] <a href=\"https:\/\/dergoldenealuhut.de\/homoeopathie-im-deutschen-tieraerzteblatt-ein-offener-brief-an-die-bundestieraerztekammer\/\">https:\/\/dergoldenealuhut.de\/homoeopathie-im-deutschen-tieraerzteblatt-ein-offener-brief-an-die-bundestieraerztekammer\/<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h2>Regulationsmedizin \u2013 Wirklich eine Alternative?<br \/>\nEine Replik zu:<br \/>\nDeeg, J. Regulationsmedizin &#8211; Mehr als nur eine Alternative (Deutsches Tier\u00e4rzteblatt 2021, 69 (2) S. 168-172)<\/h2>\n<p>Autoren: Malte Kubinetz und Rolf Wagels<\/p>\n<p>Wenn sich ein Verfahren als wirksam erweist, wird es in die Medizin integriert. So etwas wie klassische Medizin vs. \u201eAlternativmedizin\u201c gibt es nicht. Die Medizin ist offen f\u00fcr alles, was Heilung bringt. Und seien es Fliegenmaden in verschmutzten Wunden. Wenn es hilft, ist es Medizin. Aber was ist dann \u201eAlternativmedizin\u201c?<\/p>\n<p>Das Unwirksame? Warum diskutieren wir beispielsweise nach \u00fcber 200 Jahren immer noch \u00fcber die Hom\u00f6opathie? Werden wir der Sache nicht endlich \u00fcberdr\u00fcssig?<\/p>\n<p>Immerhin haben ausnahmslos alle hom\u00f6opathischen Produkte eine Gemeinsamkeit: Ihnen fehlt der pharmakologische Wirkungsnachweis. Wir diskutieren also in erster Linie immer noch \u00fcber Hom\u00f6opathie, weil wir in einem Land leben, in dem es nicht verboten ist, Arzneimittel in den Verkehr zu bringen, die pharmakologisch gesehen wirkungslos sind und deren Hersteller daran ein gro\u00dfes Interesse bekunden. Der Gesetzgeber erm\u00f6glicht dies mit dem sogenannten Binnenkonsens [1], in Deutschland geht so etwas. Wir diskutieren deshalb immer noch \u00fcber Hom\u00f6opathie, weil wir Deutsche sind und Hom\u00f6opathie eine deutsche Erfindung ist.<\/p>\n<p>Neben dem ethischen Dilemma der Arznei ohne Wirkungsnachweis tut sich also gleich ein zweites auf. Die \u201eAlternativmedizin\u201d der Hom\u00f6opathie ist nicht wie die klassische Medizin quasi der Gesamtkonsens der Mediziner weltweit, \u201eder aktuelle Stand des Irrtums\u201d, wie Hirschhausen zu sagen pflegt, sondern die historische Erfindung eines Einzelnen auf einem wackeligen Ger\u00fcst naturwissenschaftlicher Aberrationen: Nichts wird st\u00e4rker, wenn man es verd\u00fcnnt, Wasser speichert keine Informationen und auch keine kinetische Energie. Jeder, dem eine Coladose hinf\u00e4llt, wei\u00df: Nicht \u00f6ffnen, sondern warten. Die durch den Sturz eingebrachte Energie verpufft entlang der Zeit. Ein wenig sp\u00e4ter verh\u00e4lt sich die Dose beim \u00d6ffnen wieder wie jede andere, die nicht gesch\u00fcttelt wurde.<\/p>\n<h3>Behauptungen<\/h3>\n<p>Soweit die Fakten. Aber dann ist da ein einziger Erfinder, der genau das Gegenteil behauptet: Beim Sch\u00fctteln lie\u00dfen sich durch die eingebrachte Energie wahlweise Informationen oder Energie oder Schwingungen im Wasser speichern. Oder vielleicht sogar etwas noch gar nicht Entdecktes. Den Beweis f\u00fcr diese Behauptung blieb der Erfinder schuldig und seine Follower auch. Fortan ging es nicht mehr um Fakten, sondern um Behauptungen und subjektive Empfindungen, den Arzneipr\u00fcfungen beispielsweise. [2] Und darum, dass etwas richtig ist, wenn eine Reihe von Leuten die gleiche Erfahrung machen. Egal, welche Erfahrung die anderen machen. Pl\u00f6tzlich ist es nicht mehr wichtig, ob Erfahrungen statistisch relevant sind. Die \u201eAlternativmedizin\u201d erfindet die Fallbeobachtung, ist \u201eErfahrensmedizin\u201d. So kreiert jeder Behandler seine eigene Wirklichkeit, basierend auf seinen eigenen guten Erfahrungen, die er mit der Methode gemacht hat. F\u00fcr ihn wirkt\u2018s. Medizin geht anders. Der Goldstandard medizinischen Forschens ist die Studie mit relevant gro\u00dfen, ausgewogenen Probandengruppen, doppelt verblindet, placebokontrolliert. Und wenn man das sauber genug durchzieht, dann gelangt man auch schon mal zu unerwarteten Erfahrungen, beispielsweise, dass ACE-Hemmer bei der Behandlung der Kardiomyopathie des Hundes v\u00f6llig unwirksam sind \u2013 nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus wirken. Das Tolle an der richtigen Medizin ist: solche Therapien verschwinden fortan aus den Leitlinien, obwohl Generationen von Tiermediziner*innen damit hervorragende Therapieerfolge erzielt haben. Soviel Selbstkritik muss sein.<\/p>\n<p>Aber die vermeintliche Alternative ist doch viel ganzheitlicher?<br \/>\nWirklich?<\/p>\n<h3>Ganzheitlichkeit wird im Studium gelehrt<\/h3>\n<p>Hom\u00f6opathie ist nicht ganzheitlich: Sie schaut nur auf einzelne Symptome, echte Medizin nimmt viel mehr in ihre Betrachtungen auf: klinische Untersuchung, Blutwerte, Bildgebung, unz\u00e4hlige diagnostische Verfahren. Der Anspruch der Ganzheitlichkeit der Pseudomedizin ist ein Schlag ins Gesicht f\u00fcr jede sorgf\u00e4ltig arbeitende Kolleg*in. \u00dcbrigens: Keine der \u201eAlternativmediziner*innen\u201d hat ihre Profession im akademischen Studium gelernt. Nach wie vor speien unsere Hochschulen am Ende des Studiums tiptop klassisch gebildete Tiermediziner*innen aus. Die Haltung der akademischen Bildungsst\u00e4tten auch in Deutschland zur \u201eAlternativmedizin\u201d ist eindeutig. Sie folgen lieber der Wissenschaft. Siehe unten.<\/p>\n<p>Jeder \u201ealternativmedizinisch\u201d t\u00e4tige Kollege, jede esoterisch praktizierende Kollegin hat demnach irgendwann nach ihrer akademischen Ausbildung begonnen, eigene Wahrheiten abseits des wissenschaftlichen Mainstreams zuzulassen. \u201e\u00dcber den Tellerrand\u201d haben sie geschaut. Dass einige dort h\u00e4ngengeblieben sind, verdanken wir eben nicht unserem akademischen Studium, sondern der postgradualen Weiterbildung, deren H\u00f6hepunkt sich im<br \/>\nSchwimmen mit Delfinen, der Kunst der Tierkommunikation mit Zecken oder dem Erwerb der Zusatzbezeichnung \u201eHom\u00f6opathie\u201d findet.<\/p>\n<h3>Tiermedizin ist hintendran<\/h3>\n<p>Unsere Humankolleg*innen sind da schon weiter: Von 17 \u00c4rztekammern haben bisher 11 Kammern die Zusatzweiterbildung \u201eHom\u00f6opathie\u201d aus den Weiterbildungsordnungen entfernt, weitere 3 Kammern entscheiden in diesem Jahr. In der Tiermedizin denkt keine einzige Kammer auch nur dar\u00fcber nach. Im Deutschen Tier\u00e4rzteblatt erscheint ein Artikel \u00fcber die Integration \u201ealternativer\u201d Medizin in der t\u00e4glichen Praxis, der Fortbildungskalender ist gespickt mit Schwurbelkram. Die Vorsitzende der \u201eGesellschaft f\u00fcr ganzheitliche Tiermedizin e.V.\u201d, die gleichzeitig im ATF Vorstand sitzt, schreibt ein Tutorial dazu. Dabei wurde in den letzten 200 Jahren viel und ausf\u00fchrlich vor allem \u00fcber die Hom\u00f6opathie, aber auch \u00fcber den Unsinn anderer alternativer Verfahren wie Bachbl\u00fcten, Bioresonanz oder Sch\u00fcssler-Salzen geforscht. Mit klarem Urteil. M\u00fcssen wir also immer noch weiter \u00fcber die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie forschen und diskutieren?<\/p>\n<p>Die Studienlage ist absolut eindeutig. Hom\u00f6opathie wirkt nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus. Und das ist auch nicht im Studiendschungel verborgen, sondern in sowohl Metastudien, als auch Handlungsempfehlungen der Akademien der Wissenschaften weltweit ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<h3>Nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus<\/h3>\n<p>Eine gute Aufstellung der systematischen Reviews findet sich in Hom\u00f6opedia. Fazit: \u201eBei keinem der Reviews kommen die Autoren zu der Schlussfolgerung, dass ein \u00fcberzeugender Nachweis f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie \u00fcber Placebo hinaus gegl\u00fcckt sei, weder f\u00fcr die Hom\u00f6opathie als ganzes Therapiegeb\u00e4ude noch f\u00fcr einzelne Krankheitsbilder. Die Gesamtlage aller Studien mag durchaus in Richtung einer gewissen Wirksamkeit zeigen, bezieht man aber deren Qualit\u00e4t in die Betrachtung mit ein, dann erweist sich dieses Ergebnis als nicht belastbar. Positive Effekte ergeben sich demnach, indem man Studien auswertet, bei denen mangelnde Qualit\u00e4t zu ins Positive \u00fcberzeichneten Ergebnissen gef\u00fchrt haben k\u00f6nnen. Bemerkenswert ist, dass dieses Ergebnis in allen Reviews auftritt, auch in denen, die von Wissenschaftlern ausgef\u00fchrt wurden, die sicher nicht gegen die Hom\u00f6opathie voreingenommen waren, etwa die vier Arbeiten von Mathie, der f\u00fcr das Homeopathy Research Institute in England arbeitet (Stand Juli 2019) &#8230; Demzufolge kann man die Schlussfolgerung ziehen, dass es derzeit tats\u00e4chlich keine belastbaren Nachweise einer \u00fcber Placeboeffekte hinausgehenden<br \/>\nWirksamkeit der Hom\u00f6opathie bei der Behandlung von kranken Menschen gibt.<\/p>\n<p>Weitere Seiteneffekte, die jedoch ebenfalls keine methodische Wirksamkeit widerspiegeln sind z.B. die k\u00f6rpereigene Heilung durch das Immunsystem, wellenf\u00f6rmiger Krankheitsverlauf, Regression zur Mitte, Stressabbau, Besserung der Lebensumst\u00e4nde etc. Umst\u00e4nde, die der erfahrene Tierarzt als Therapieeffekte nutzen kann. Nicht nur der Hom\u00f6opath.<\/p>\n<p>V\u00f6llig ausgeschlossen ist, dass die von ihren Verfechtern behauptete sehr starke Leistungsf\u00e4higkeit nachgewiesen worden w\u00e4re, die f\u00fcr die Hom\u00f6opathie reklamiert wird. Aussagen, die die Hom\u00f6opathie als zur konventionellen Medizin gleichwertige, wenn nicht gar als eine \u00fcberlegene Therapieform hinstellen, basieren auf reinem Wunschdenken bzw. T\u00e4uschung und Selbstt\u00e4uschung, keinesfalls auf wissenschaftlich gesichertem Wissen.<br \/>\nStreng wissenschaftlich betrachtet ist das Fehlen eines Nachweises f\u00fcr die Wirksamkeit kein Nachweis f\u00fcr das Fehlen der Wirksamkeit. Allerdings deutet dieses mehrfach best\u00e4tigte Ergebnis durchaus in diese Richtung, denn vermutlich sind viele der den Reviews zugrundeliegenden Einzelstudien alleine zu dem Zweck entstanden, eine Rechtfertigung f\u00fcr die Existenz der Hom\u00f6opathie zu liefern.<\/p>\n<p>Um Hom\u00f6opathika in Deutschland als Arzneimittel in Verkehr zu bringen, sind gem\u00e4\u00df Arzneimittelgesetz keine Wirksamkeitsnachweise erforderlich. Eine Erprobung der Wirksamkeit in klinischen Studien ist kein Bestandteil der hom\u00f6opathischen Lehre \u2013 und wird von vielen ihrer Vertreter sogar als sinnlos oder unm\u00f6glich abgelehnt. Wozu sollen diese Arbeiten also sonst dienen, als den Vorwurf der Unwirksamkeit aus Medizin und Naturwissenschaften werbewirksam zu widerlegen \u2013 was nach den Ergebnissen aller zusammenfassenden Betrachtungen bislang allerdings misslungen ist?&#8221; [3]\n<h3>Keine belastbare Evidenz<\/h3>\n<p>Weil wir in Deutschland diskutieren: Die europ\u00e4ischen Akademien der Wissenschaften, zu der auch die deutsche Leopoldina geh\u00f6rt, haben im Jahr 2017 zur Hom\u00f6opathie ein Statement verfasst:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\">\u201cOur Statement examines the following issues:<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><em>Scientific mechanisms of action<\/em><\/strong>\u2014where we conclude that the claims for homeopathy are implausible and inconsistent with established scientific concepts.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong><em>Clinical efficacy<\/em><\/strong>\u2014we acknowledge that a placebo effect may appear in individual patients but we agree with previous extensive evaluations concluding that there are no known diseases for which there is robust, reproducible evidence that homeopathy is effective beyond the placebo effect. There are related concerns for patient-informed consent and for safety, the latter associated with poor quality control in preparing homeopathic remedies.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em><strong>Promotion of homeopathy<\/strong><\/em>\u2014we note that this may pose significant harm to the patient if incurring delay in seeking evidence-based medical care and that there is a more general risk of undermining public confidence in the nature and value of scientific evidence.<\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><strong>Veterinary practice<\/strong>\u2014we conclude similarly that there is no rigorous evidence to substantiate the use of homeopathy in veterinary medicine and it is particularly worrying when such products are used in preference to evidence-based medicinal products to treat livestock infections. [4]\n<\/blockquote>\n<p>Diese Handlungsempfehlungen, die quasi einer \u00fcbergeordneten Leitlinie gleichkommen, richten sich explizit an die rund 400 Tier\u00e4rzt*innen, die bisher die Zusatzbezeichnung &#8220;Hom\u00f6opathie&#8221; erworben haben, auch wenn sie gerade &#8220;anderer Meinung&#8221; sein m\u00f6gen. Mit welchem Recht also therapieren sie seit mehr als 3 Jahren weiterhin entgegen dem Rat der Gesamtheit europ\u00e4ischer Wissenschaftler? Anders ausgedr\u00fcckt: handeln sie entgegen dieser Empfehlungen nicht sogar vors\u00e4tzlich oder zumindest grob fahrl\u00e4ssig? Gro\u00dfbritannien hat umgehend reagiert.[5] Deutschland nicht. Bleiben demnach hierzulande noch Fragen?<\/p>\n<h3>Einzelmeinung schl\u00e4gt Wissenschaftsrat?<\/h3>\n<p>Offenbar. Denn was steht Anderes in \u201eWissHom\u201d, einem Papier, das kurz nach diesem Statement erschienen ist, aber \u00fcberraschenderweise jetzt, also rund 3 Jahre sp\u00e4ter, im Deutschen Tier\u00e4rzteblatt diskutiert wird? Eigentlich nichts.<br \/>\nWir <a href=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/offizielle-erklaerung-des-inh-zur-veroeffentlichung-der-wisshom-der-aktuelle-stand-der-forschung-zur-homoeopathie\/\">zitieren von der Webseite<\/a> des Informationsnetzwerkes Hom\u00f6opathie:<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u201eDer Forschungsstand wird f\u00fcr hom\u00f6opathische Verh\u00e4ltnisse zwar recht treffend beschrieben, aber wieso dieser nun pl\u00f6tzlich ausreichend Beleg sein sollte f\u00fcr eine spezifische Wirkung der hom\u00f6opathischen Arzneimittel, ist nicht nachvollziehbar.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Drei Artikel befassen sich mit den angeblichen Belegen f\u00fcr eine Wirksamkeit:<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u2022 <\/em>Teut<em> schreibt \u00fcber die Ergebnisse der Versorgungsforschung und stellt deutlich dar, dass aus den positiven Ergebnissen keine kausalen Schl\u00fcsse auf die Wirksamkeit der Therapie m\u00f6glich sind.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u2022 <\/em>Von Ammon et al.<em> versuchen sich an einem systematischen Review<\/em><br \/>\n<em>zur Wirksamkeit von Hochpotenzen in individueller Verordnung. Aus den Angaben in der Diskussion folgt, dass sie nicht eine wirklich hochwertige Arbeit gefunden haben, die signifikante Vorteile der Hom\u00f6opathika gegen\u00fcber Placebo belegen k\u00f6nnte. Insofern ein Punkt f\u00fcr die Skeptiker, nicht f\u00fcr die Hom\u00f6opathen.<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>\u2022 Behnke gibt eine \u00dcbersicht \u00fcber die angeblich durchweg positiven vorliegenden Ergebnisse von Meta-Analysen \u2013 er meint wohl systematische Reviews \u2013 ,l\u00e4sst dabei aber wesentliche Arbeiten weg, n\u00e4mlich die Reanalyse von Linde aus dem Jahr 1999 und die Analyse der australischen Gesundheitsbeh\u00f6rde NHMRC aus dem letzten Jahr (gemeint ist 2016), die seinem positiven Fazit zuwiderlaufen. [6]<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Die WissHom behauptet zwar den wissenschaftlichen Nachweis der Wirksamkeit von Hom\u00f6opathie, diese Aussage findet sich aber in der Zusammenfassung ihres Papiers \u00fcberhaupt nicht wieder\u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Die WissHom r\u00e4umt zu den angef\u00fchrten klinischen randomisierten Studien von vornherein deren Relativierbarkeit selbst ein. Zu den angeblich so bedeutenden Meta-Analysen wird einger\u00e4umt, dass deren Signifikanz stark von der Auswahl der Selektionskriterien f\u00fcr die Einzelstudien abh\u00e4ngig ist. Dies geht einher mit einer Diskreditierung missliebiger Autoren, deren Arbeit \u201enicht immer wissenschaftlichen Standards\u201c entspr\u00e4che oder sogar das Sakrileg begehen, \u201esich ausdr\u00fccklich auf eine postulierte Implausibilit\u00e4t der Wirksamkeit hochpotenzierter Arzneimittel\u201c zu berufen. So betreibt man Best\u00e4tigungsforschung \u2026<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Zudem: Es gibt keine Grundlagenforschung zur Wirkung hom\u00f6opathischer Arzneimittel, die nachvollziehbar wissenschaftliche Evidenz aufweist. Es bleibt hier bei den bekannten Ergebnissen, die entweder als wissenschaftliche Unredlichkeit gelten k\u00f6nnen oder als nicht reproduzierbare Pseudoergebnisse erwiesen sind bzw. als Inanspruchnahmen nicht- oder halbverstandener Forschungsergebnisse aus fachfremden Forschungsbereichen \u2026 . <\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Man beruft sich auf Meta-Analysen wie die von Linde u. a. aus dem Jahr 1997 und \u201evergisst\u201c zu erw\u00e4hnen, dass Linde 2005 im Lancet geschrieben hat: \u201eUnsere Meta-Analyse von 1997 wurde ungl\u00fccklicherweise von Hom\u00f6opathen als Beleg f\u00fcr die Wirksamkeit der Hom\u00f6opathie missbraucht. Wir stimmen zu, dass die Hom\u00f6opathie h\u00f6chst unplausibel ist und dass die Belege aus placebokontrollierten Studien nicht \u00fcberzeugend sind.\u201c [7]<\/em><\/p>\n<p style=\"padding-left: 40px;\"><em>Oder man bem\u00fcht die Meta-Analyse von Mathie von 2014 \u2013 \u201evergisst\u201c jedoch wieder zu zitieren, was die der Hom\u00f6opathie alles andere als negativ<\/em><br \/>\n<em>gegen\u00fcberstehenden Autoren letztlich schreiben: \u201eDie niedrige oder unklare Qualit\u00e4t der vorliegenden Evidenz erfordert Vorsicht bei der Interpretation der Befunde. Neue methodisch hochwertige randomisierte kontrollierte Studien sind erforderlich, um eindeutigere Interpretationen zu erm\u00f6glichen.\u201c [8]<\/em><br \/>\n<em>\u2026<\/em><br \/>\n<em>Nun sind wir vom Informationsnetzwerk Hom\u00f6opathie (INH) zwar nicht der Meinung, dass man neue Studien (RCTs) ben\u00f6tigt, um den Glaubenskrieg um die Hom\u00f6opathie endlos weiterzuf\u00fchren. Die Schlacht ist geschlagen, seit 200 Jahren, zuletzt noch einmal umfassend im Jahr 2015, als die australische Gesundheitsbeh\u00f6rde ihre mehrere hundert Seiten starke, aber von der WissHom ignorierte Analyse der Nachweislage vorgelegt hat. Dort sind, ebenso wenig wie in irgendeiner anderen der von der WissHom angef\u00fchrten \u00dcbersichtsarbeiten, keinerlei hinreichende Belege gefunden worden, die eine Anwendung der Hom\u00f6opathie f\u00fcr irgendeine Indikation rechtfertigen w\u00fcrden.&#8221;<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n<h3>Hom\u00f6opathie in der Tiermedizin<\/h3>\n<p>Auch in der Tiermedizin sieht es beim Wirksamkeitsnachweis nicht besser aus. Eine Zusammenfassung, in der auch einige vom Autoren J. Deeg genannte Punkte widerlegt werden, findet sich wiederum auf Hom\u00f6opedia. [9] Dort wird beispielsweise auf die Ver\u00f6ffentlichung zu Durchfall beim Mastferkel eingegangen, diese weist grunds\u00e4tzliche methodische und statistische M\u00e4ngel auf, die der Autor verschweigt. Nach Durchsicht der vorliegenden Studien und Reviews kommt man auch hier zu dem Schluss: Placebokontrollierte Studien liefern f\u00fcr den Bereich der Tiermedizin keine Belege, dass hom\u00f6opathische Behandlungen einen besseren Behandlungserfolg erzielen als Placebos.<\/p>\n<p>Insgesamt bedeutet dieses Ergebnis, dass die Forderung der EU-Verordnung 2092\/91, Punkt 5.4 a, hom\u00f6opathische Erzeugnisse nur dann einer medizinischen Behandlung vorzuziehen, sofern sie tats\u00e4chlich eine therapeutische Wirksamkeit auf die betreffende Tierart und die zu behandelnde Krankheit haben, f\u00fcr kein Krankheitsbild und keine Tierart erf\u00fcllt ist. Das gilt analog f\u00fcr die EU-Verordnung 889\/2008, die die Anwendung in der biologischen Tierzucht ebenso an therapeutische Wirkung bei der betreffenden Tierart und der zu behandelnden Krankheit koppelt.<\/p>\n<h3>Schm\u00e4hkampagne<\/h3>\n<p>Wer \u00fcber Hom\u00f6opathie aufkl\u00e4rt, wie zum Beispiel Dr. Natalie Grams, bekommt als Reaktion auf lobbyfreie Aufkl\u00e4rungsarbeit Drohbriefe, Hasskommentare in sozialen Netzwerken, wird bei \u00f6ffentlichen Diskussionen von<br \/>\nHom\u00f6opathiebef\u00fcrwortern niedergebr\u00fcllt oder von der betroffenen Pharmaindustrie juristisch verfolgt.<\/p>\n<p>Aufkl\u00e4rung \u00fcber Hom\u00f6opathie gibt es genug. Nicht nur in den Hochschulen, auch in den Medien. Neben dem INH bem\u00fchen sich Prof. Dr. Harald Lesch in Terra X und Leschs Kosmos, Mai Thi Ngyuen\u2013Kim in Quarks und Co. sowie Mailab um Klartext. Personen, die f\u00fcr ihre saubere journalistische Arbeit und Neutralit\u00e4t bekannt sind, teilweise daf\u00fcr ausgezeichnet wurden. Der Satiriker Jan B\u00f6hmermann produzierte 2019 f\u00fcr das ZDF Neo Magazin Royale nach dem Hevert-Skandal ein Video mit dem Titel \u201eHom\u00f6opathie wirkt nicht \u00fcber den Placeboeffekt hinaus\u201d, das allein auf Youtube 3,3 Millionen Mal angeschaut wurde. {10]\n<p>Aufkl\u00e4rer gibt es genug. Nur will sie nicht jeder h\u00f6ren. Mediziner und Tiermediziner nicht ausgenommen. Die Medizin ist immer auch ein Spiegel der Gesellschaft.<\/p>\n<h3>Die Spaltung der tiermedizinischen Gesellschaft<\/h3>\n<p>Unsere heutige moderne Gesellschaft ist in vielerlei Hinsicht gespalten: in Arme und Reiche, in Nationalisten und Weltoffene, in Populisten und Realisten, in Klimaretter und \u2013leugner, in Team Drosten und Coronaleugner, aber auch in b\u00f6se Chemie und Naturheilkunde.<\/p>\n<p>\u201ePseudomedizin vs. Medizin\u201d f\u00fchrt eben nicht zu erhoffter Integration, sondern zu weiterer Spaltung. Dieser Spaltung k\u00f6nnen wir nicht begegnen, indem wir uns einfach alle alternativen Richtungen einverleiben. Hier ist schon ein klarer Standpunkt gefragt. Medizin arbeitet evidenzbasiert. Und da hapert\u2018s. Siehe oben. Faktenfeindlichkeit f\u00fchrt zur Spaltung. Wenn wir uns als Gesellschaft nicht mehr einig sind, dass wir aufgrund von Fakten Entscheidungen treffen, dann wird es sehr schwierig.<\/p>\n<p>Wir d\u00fcrfen es als Tiermediziner*innen nicht zulassen, wenn unsere Kolleg*innen Allergien wahlweise mit dem Pendel oder der Bioresonanzmaschine diagnostizieren und hernach \u201eausleiten\u201d. Man muss auch mal den Mut aufbringen, diesen Kolleg*innen zu sagen, dass ihre Bioresonanzger\u00e4te rein gar nichts messen. Der Leberk\u00e4stest beweist, dass sie leider rund 10.000 Euro f\u00fcr ein unbrauchbares Ger\u00e4t investiert haben. [11] Solche Methoden kann man nicht in die Tiermedizin integrieren. Wir geben uns damit vor unseren Kunden allesamt der L\u00e4cherlichkeit preis.<br \/>\nWir d\u00fcrfen es als Tiermediziner*innen auch nicht zulassen, dass die Verordnung eines Arzneimittels gegen Wurmbefall als etwas B\u00f6ses empfunden wird, aber vor allem, dass ein Tier nicht \u201ebio\u201d sein darf, wenn es medizinisch behandelt werden musste. Kolleg*innen aus der Fleischbeschau erkennen mitunter am Band stehend anhand des Infektionsgeschehens im Schlachtk\u00f6rper, wann die Bioschweine an der Reihe sind. Von Tierwohl w\u00e4hrend der Krankheit keine Spur.<\/p>\n<p>Das Problem der \u201eAlternativmedizin\u201d ist ein nicht nur standespolitisches, sondern ein gesellschaftspolitisches. Wollen wir Tierwohl und mithin auch das Recht des Schweines auf Medizin oder wollen wir blo\u00df Biofleisch?<\/p>\n<p>Das Umsetzen der EU-Bioverordnung in nationales Recht darf nicht die B\u00fcchse der Pandora \u00f6ffnen, sondern muss beides erm\u00f6glichen. Globuli sind dabei nur sehr oberfl\u00e4chlich betrachtet die einfache L\u00f6sung!<br \/>\nSo wie jeder Mensch Recht auf Zugang zu guter und vollst\u00e4ndiger Medizin haben muss, darf auch bei Tieren auf Bioh\u00f6fen das Recht auf Behandlung mit wirksamen und sicheren Medikamenten nicht einem anthroposophischen Credo geopfert werden. Medizinischer Sachverstand sollte hier den Unterschied zwischen Sch\u00e4dlingen und Krankheitserregern definieren \u2013 nicht die Richtlinien eines Biobauernverbandes.<\/p>\n<p>Dass die Hom\u00f6opathielobby es nur allzu gern s\u00e4he, wenn in einem deutschen Gesetzestext die Gleichwertigkeit der bisher so geschm\u00e4hten Hom\u00f6opathie gegen\u00fcber der Medizin verankert w\u00fcrde, ist nur allzu verst\u00e4ndlich.<br \/>\nDie Tier\u00e4rzteschaft tut aber nicht gut daran, auf echte Medizin zu verzichten, nur um der Bioszene ein Angebot unterbreiten zu k\u00f6nnen. Im Gegenteil. Tier\u00e4rzt*innen m\u00fcssen f\u00fcr ihre wahre Profession k\u00e4mpfen, ihre Medizin erkl\u00e4ren, verteidigen, betreiben und weiterentwickeln zum Wohle der Tiere und der Verbraucher. Wie Anamnese geht, haben sie in der Prop\u00e4deutik gelernt, nicht bei Hahnemann. Wie Diagnose geht, haben sie semesterlang gelernt, das ist mit einem Pendelkurs nicht zu toppen. Die Zusatzbezeichnung &#8220;Hom\u00f6opathie&#8221; ist das akademische Pendant des Jodeldiploms. [12] Es wird Zeit, die Urkunde in die Schublade zu legen.<\/p>\n<p>Malte Kubinetz, prakt. Tierarzt<br \/>\nDr. Rolf Wagels, Fachtierarzt f\u00fcr Informatik und Dokumentation<br \/>\nals Autoren<br \/>\nsowie die mitunterzeichnenden Tier\u00e4rztInnen:<br \/>\n\n<table id=\"tablepress-10\" class=\"tablepress tablepress-id-10\">\n<tbody class=\"row-striping row-hover\">\n<tr class=\"row-1\">\n\t<td class=\"column-1\">Bernhard Guehne<\/td><td class=\"column-2\">Anke Meeuw<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Stephan von Berg<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-2\">\n\t<td class=\"column-1\">Sieglinde Bauer<\/td><td class=\"column-2\">Michaela Kunz<\/td><td class=\"column-3\">Jennifer Onnasch<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-3\">\n\t<td class=\"column-1\">Christoph Tenhaven<\/td><td class=\"column-2\">Louise Barz<\/td><td class=\"column-3\">Mascha Sauskojus<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-4\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Alyssa Petersen<\/td><td class=\"column-2\">Anne Wendt<\/td><td class=\"column-3\">Gesa Neudecker<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-5\">\n\t<td class=\"column-1\">Steffen Ziesing<\/td><td class=\"column-2\">Georg Petry<\/td><td class=\"column-3\">Theresa Kern<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-6\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Bettina Teutenberg-Riedel<\/td><td class=\"column-2\">Alexander Choucair<\/td><td class=\"column-3\">Anita Schernthaner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-7\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Silja Laberke <br \/>\nDipl. ECVIM-CA (Onc);<br \/>\nEBVS &amp; RCVS<\/td><td class=\"column-2\">Karen Grote<\/td><td class=\"column-3\">Christian Protz<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-8\">\n\t<td class=\"column-1\">Marlene Rohrmann<\/td><td class=\"column-2\">Lisa Krahn<\/td><td class=\"column-3\">Elisabeth Koldt<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-9\">\n\t<td class=\"column-1\">Sebastian Pietsch<\/td><td class=\"column-2\">Sarah Wickfelder<\/td><td class=\"column-3\">Mareike Gipper<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-10\">\n\t<td class=\"column-1\">Cornelia Horch<\/td><td class=\"column-2\">Cornelia G\u00fcnther<\/td><td class=\"column-3\">Jan-Philip Kriewitz<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-11\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Frauke Erhorn<\/td><td class=\"column-2\">Claus Meyer <br \/>\n(Zusatzbez. Zahnheilkunde<br \/>\nu. HNO-Heilkunde der Kleintiere)<\/td><td class=\"column-3\">Philipp Sch\u00fcrmann<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-12\">\n\t<td class=\"column-1\">Kerstin Maxheim<\/td><td class=\"column-2\">Jana Scheffel<\/td><td class=\"column-3\">Jonas Steinel<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-13\">\n\t<td class=\"column-1\">Nora Brunner<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Susanne Busko<\/td><td class=\"column-3\">Pauline Gunther<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-14\">\n\t<td class=\"column-1\">Ralf Michling<\/td><td class=\"column-2\">Kerstin Wichelhaus<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Johanna Pf\u00f6hler<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-15\">\n\t<td class=\"column-1\">Ralph R\u00fcckert<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Katharina Grewe<\/td><td class=\"column-3\">Amelie Krause<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-16\">\n\t<td class=\"column-1\">Corinna Gocht<\/td><td class=\"column-2\">Jeanette Klemmt<\/td><td class=\"column-3\">Guntrun Jannsen-Sinn<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-17\">\n\t<td class=\"column-1\">Stephanie Ledwon-Pechel<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Lena Theile<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Jessica Sieg<br \/>\nFTA Kleintiere<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-18\">\n\t<td class=\"column-1\">Katrin Ebert<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Christian W\u00fcst<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Sabine Schmitt<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-19\">\n\t<td class=\"column-1\">Paul Deutschmann<\/td><td class=\"column-2\">Zete M\u00e1rton<\/td><td class=\"column-3\">Lene Bungenstock<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-20\">\n\t<td class=\"column-1\">Gerrit B\u00fcttelmann<\/td><td class=\"column-2\">Jana Waldmann<\/td><td class=\"column-3\">Annemarie B\u00f6hm<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-21\">\n\t<td class=\"column-1\">Linda Geske<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Katharina Ziesch<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Sonja K\u00fcster<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-22\">\n\t<td class=\"column-1\">Cathrin Mreyen-Weber<\/td><td class=\"column-2\">Anne Stang<\/td><td class=\"column-3\">Eva Pittend\u00f6rfer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-23\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Sirka Bade<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Katja Wiencierz<\/td><td class=\"column-3\">Maria Francesca Saxler<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-24\">\n\t<td class=\"column-1\">Andrea Burkert<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Carsten Plischke<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Ina G\u00f6ngr\u00f6ft<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-25\">\n\t<td class=\"column-1\">Sabine Wisura<\/td><td class=\"column-2\">Dr. J\u00f6rg Ehrhardt<\/td><td class=\"column-3\">Christine L\u00fchrs<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-26\">\n\t<td class=\"column-1\">Pauline Mahlo<\/td><td class=\"column-2\">Lisa Sch\u00e4fer<\/td><td class=\"column-3\">Jana Czernutzky<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-27\">\n\t<td class=\"column-1\">Valerie Flach<\/td><td class=\"column-2\">Heike Korter<\/td><td class=\"column-3\">Stefanie Behrens<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-28\">\n\t<td class=\"column-1\">Roland Zeidler<\/td><td class=\"column-2\">Johanne Bernick<\/td><td class=\"column-3\">Verena Baumgartner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-29\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Roland Stirl, FTA Kleintiere<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Susann Ulusans<\/td><td class=\"column-3\">Sven Botterweck<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-30\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Alexandra Laube<\/td><td class=\"column-2\">Ann-Katrin Maier<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Luise Prestel<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-31\">\n\t<td class=\"column-1\">Serena Werle<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Manuela B\u00fcttcher<\/td><td class=\"column-3\">Elfi Kannengie\u00dfer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-32\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Christina Wolf<\/td><td class=\"column-2\">Maren Bestmann-Auchter<\/td><td class=\"column-3\">Thomas Widder<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-33\">\n\t<td class=\"column-1\">J\u00f6rg Thul<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Petra Fischer<\/td><td class=\"column-3\">Gitte Anders<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-34\">\n\t<td class=\"column-1\">Maren Heinrich<\/td><td class=\"column-2\">Lena Peters<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Jessica Strau\u00df<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-35\">\n\t<td class=\"column-1\">Stephanie Bothien<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Petra Wirth<\/td><td class=\"column-3\">Dirk Schandien<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-36\">\n\t<td class=\"column-1\">Kathleen H\u00f6hns<\/td><td class=\"column-2\">Sophie Strodtbeck<\/td><td class=\"column-3\">Juliane Radtke<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-37\">\n\t<td class=\"column-1\">Stephanie Haudek-Rice<\/td><td class=\"column-2\">Mariana G\u00f6ritz-Kanisch<\/td><td class=\"column-3\">Barbara Schneider<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-38\">\n\t<td class=\"column-1\">Anke St\u00f6hr<\/td><td class=\"column-2\">Claudia Windh\u00f6vel<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Susanne Alteneder<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-39\">\n\t<td class=\"column-1\">Mitja Malunat<\/td><td class=\"column-2\">Christian Br\u00e4ndle<\/td><td class=\"column-3\">Susanne Bachmann<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-40\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Martina L\u00f6ffelmann<\/td><td class=\"column-2\">Janine Arens<\/td><td class=\"column-3\">Johann Knauff<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-41\">\n\t<td class=\"column-1\">Jennifer Bormann<\/td><td class=\"column-2\">Martina Schild<\/td><td class=\"column-3\">Aurelia Gehrke<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-42\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Iris Polzin<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Oliver Stadler<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Jana\u00edna Hagel<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-43\">\n\t<td class=\"column-1\">apl. Prof. Dr. Uwe Gille<\/td><td class=\"column-2\">Ewa Huber<\/td><td class=\"column-3\">Andrea Kn\u00f6rr<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-44\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Simone Heitmann<\/td><td class=\"column-2\">Katharina Ziesch<\/td><td class=\"column-3\">Franziska Lindner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-45\">\n\t<td class=\"column-1\">Julie Antoine<\/td><td class=\"column-2\">Katharina Cosmar<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Martina Rufer<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-46\">\n\t<td class=\"column-1\">Franziska M\u00f6nnig<\/td><td class=\"column-2\">Christine Noga<\/td><td class=\"column-3\">Hanne Engels<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-47\">\n\t<td class=\"column-1\">Synilo Andre<\/td><td class=\"column-2\">Jochen Engels<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Caroline Fink<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-48\">\n\t<td class=\"column-1\">Ines Siegl<\/td><td class=\"column-2\">Annika Mitzscherling<\/td><td class=\"column-3\">Roger Horch<br \/>\nDrs. (NL) Dipl.-Ing. Agrar<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-49\">\n\t<td class=\"column-1\">Birga Brandner<\/td><td class=\"column-2\">Elke Seier<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Juliane Neumaier<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-50\">\n\t<td class=\"column-1\">Melanie Wolff<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Claudia K\u00fcneweg<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Klaus Sommer,<br \/>\nFTA Kleintiere,<br \/>\nGPCERT (SAS)<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-51\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Michaela Meyer<\/td><td class=\"column-2\">Kati Dieks<\/td><td class=\"column-3\">Anna Maria Gartner<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-52\">\n\t<td class=\"column-1\">Dr. Laura Schr\u00f6der<\/td><td class=\"column-2\">Ulrike Sydow<\/td><td class=\"column-3\">Annika Kraetzig<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-53\">\n\t<td class=\"column-1\">Kathrin Schwerdtfeger<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Annika Kollikowski<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Nicole Ryba<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-54\">\n\t<td class=\"column-1\">Katharina Hertwig<\/td><td class=\"column-2\">Verena Haase<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Kay Schmerbach<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-55\">\n\t<td class=\"column-1\">Maik Rothe, VoR<\/td><td class=\"column-2\">Elisabeth Kaiser<\/td><td class=\"column-3\">Claudette Cubillos<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-56\">\n\t<td class=\"column-1\">Jessica Natalie Schwenke<\/td><td class=\"column-2\">Sophia K\u00f6rner<\/td><td class=\"column-3\">Silke Habrock<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-57\">\n\t<td class=\"column-1\">Birgit Weigl<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Kim Peters<\/td><td class=\"column-3\">Dr. Gesche Pinke<\/td>\n<\/tr>\n<tr class=\"row-58\">\n\t<td class=\"column-1\">Allana Kasperczyk<\/td><td class=\"column-2\">Dr. Uwe Zimmermann,<br \/>\nTierklinik L\u00fcneburg<\/td><td class=\"column-3\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<!-- #tablepress-10 from cache -->\n<hr \/>\n<h2>Literatur:<\/h2>\n[1] Binnenkonsens: Was ist das eigentlich?<br \/>\n<a href=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/binnenkonsens-was-ist-das-eigentlich\/\">https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/binnenkonsens-was-ist-das-eigentlich\/<\/a><\/p>\n[2] Hom\u00f6opathische Arzneimittelpr\u00fcfung <a href=\"https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Hom\u00f6opathische_Arzneimittelpr\u00fcfung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Hom\u00f6opathische_Arzneimittelpr\u00fcfung<\/a><\/p>\n[3] Systematische Reviews zur Hom\u00f6opathie \u2013 \u00dcbersicht <a href=\"https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Systematische_Reviews_zur_Hom\u00f6opathie_-_\u00dcbersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Systematische_Reviews_zur_Hom\u00f6opathie_-_\u00dcbersicht<\/a><\/p>\n[4] Homeopathic products and practices: assessing the evidence and ensuring consistency in regulating medical claims in the EU <a href=\"https:\/\/easac.eu\/fileadmin\/PDF_s\/reports_statements\/EASAC_Homepathy_statement_web_final.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/easac.eu\/fileadmin\/PDF_s\/reports_statements\/EASAC_Homepathy_statement_web_final.pdf<\/a><\/p>\n[5] Royal College of Veterinary Surgeons: Hom\u00f6opathie arbeitet ohne anerkannte Evidenz, Redaktion wir-sind-tierarzt.de, 9.11.2017,<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.wir-sind-tierarzt.de\/2017\/11\/royal-college-of-veterinary-surgeons-homoeopathie-arbeitet-ohne-anerkannte-evidenz\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.wir-sind-tierarzt.de\/2017\/11\/royal-college-of-veterinary-surgeons-homoeopathie-arbeitet-ohne-anerkannte-evidenz\/<\/a><\/p>\n[6] NHMRC Statement on Homeopathy<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.nhmrc.gov.au\/about-us\/resources\/homeopathy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.nhmrc.gov.au\/about-us\/resources\/homeopathy<\/a><\/p>\n[7] Linde, K., Jonas, W. Are the clinical effects of homoeopathy placebo effects? Lancet 2005; 366, 2081-2.<\/p>\n[8] Mathie, R.T., Lloyd, S.M., Legg, L.A. et al. Randomised placebo-controlled trials of individualised homeopathic treatment: systematic review and meta-analysis. Syst Rev 3, 142 (2014). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1186\/2046-4053-3-142\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1186\/2046-4053-3-142<\/a><\/p>\n[9] Hom\u00f6opedia: Tierhom\u00f6opathie, <a href=\"https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Tierhom\u00f6opathie\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hom\u00f6opedia.eu\/index.php\/Artikel:Tierhom\u00f6opathie<\/a><\/p>\n[10] B\u00f6hmermann, J. Hom\u00f6opathie wirkt<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pU3sAYRl4-k&amp;t=403s\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pU3sAYRl4-k&amp;t=403s<\/a><\/p>\n[11] Dorsch, W., Kolt, A. Einfache Testverfahren zur \u00dcberpr\u00fcfung der Aussagekraft von Bioresonanz-basierten medizinischen Befunden \u2014 der Leberk\u00e4se-Test. Allergo J 28, 22\u201330 (2019). <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1007\/s15007-019-1859-0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/doi.org\/10.1007\/s15007-019-1859-0<\/a><\/p>\n[12] Das Jodeldiplom ist ein fiktiver Bildungsabschluss (Jodeln mit Jodel-Diplomabschluss) aus einem Sketch von Loriot. Mit dem Jodeldiplom spielt Loriot auf die zahlreichen Titel von Volkshochschulen und Universit\u00e4ten an, die den gesellschaftlichen Status von Absolventen erh\u00f6hen, ohne dass das f\u00fcr ihre Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt eine Rolle spielt.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jodeldiplom\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Jodeldiplom<\/a><\/p>\n<div class=\"shariff shariff-align-flex-start shariff-widget-align-flex-start\" style=\"display:none\" data-services=\"facebook\" data-url=\"https%3A%2F%2Fnetzwerk-homoeopathie.info%2Fen%2Fdtb%2F\" data-timestamp=\"1626370908\" data-hidezero=\"1\" data-backendurl=\"https:\/\/netzwerk-homoeopathie.info\/en\/wp-json\/shariff\/v1\/share_counts?\"><div class=\"ShariffHeadline\">Diesen Beitrag  DSGVO-konform teilen \/ Share this in accordance to data protection rules:<\/div><ul class=\"shariff-buttons theme-color orientation-horizontal buttonsize-medium\"><li class=\"shariff-button facebook\" style=\"background-color:#a3bd9d\"><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/sharer\/sharer.php?u=https%3A%2F%2Fnetzwerk-homoeopathie.info%2Fen%2Fdtb%2F\" title=\"Share on Facebook\" aria-label=\"Share on Facebook\" role=\"button\" rel=\"nofollow\" class=\"shariff-link\" style=\"; 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